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3 Beispiele für Legierungen, die häufig beim Metallspritzgießen eingesetzt werden.

3 Beispiele für Legierungen, die häufig beim Metallspritzgießen eingesetzt werden.

31 Jan. 2017

316L:

AISI 316L ist ein austenitischer, nichtrostender Stahl, der in zahlreichen Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit verwendet wird. AISI 316 ist nach AISI 304 weltweit die am zweithäufigsten verwendete austenitische, nichtrostende Stahlsorte. Allerdings ist die Verfügbarkeit von AISI 304L für den Metallspritzguss begrenzt, sodass AISI 316L für Anwendungen zum Einsatz kommt, bei denen normalerweise AISI 304L verwendet wird.

Die 316L-Sorten variieren stark und verfügen über unterschiedliche Eigenschaften. So eignen sich zum Beispiel einige Sorten besser zum Polieren, während andere eine bessere Formstabilität bieten. Die Auswahl der Stahlsorte für das Endprodukt basiert auf den Anforderungen, die an das Gussteil gestellt werden.
 

17-4PH:

AISI 17-4PH ist ein nichtrostender, martensitischer, aushärtbarer Stahl, der eine gute Kombination aus vorteilhaften mechanischen Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit bietet. Dieser Stahl wird häufig für den Metallspritzguss eingesetzt, da er es dank seiner mechanischen Eigenschaften ermöglicht, Gussteile mit einer guten Festigkeit zu entwerfen. Eine Sekundärhärtung ist bis zu einem gewissen Grad während des Sinterverfahrens möglich. Indem man die Parameter anpasst, können beim Sintern die gewünschten Eigenschaften erzielt werden.

Der Werkstoff ist in Bezug auf die Korrosionsbeständigkeit vergleichbar mit AISI 304L und kann daher in vielen Anwendungen, bei denen seine mechanischen Eigenschaften benötigt werden, als Ersatz verwendet werden. 


M2:

AISI M2 ist ein Schnellarbeitsstahl mit Molybdän- und Wolframanteil. Er bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, wie zum Beispiel Zerspanungswerkzeuge und Anwendungen mit hohem Verschleiß. M2 lässt sich im Allgemeinen nur schwer zerspanen, was ihn zur idealen Wahl für den Metallspritzguss macht. Er erfordert nur eine finale Oberflächenbearbeitung oder kann direkt nach dem Sintern verwendet werden. Die Härte des Gussteils kann während des Sinterverfahrens angepasst werden, sodass in den meisten Fällen eine sekundäre Wärmebehandlung überflüssig ist. Beim Sintern kann eine Härte von bis zu 58 HRC erreicht werden.

In Bezug auf die Korrosionsbeständigkeit ist er dem entsprechenden Blockmaterial unterlegen, da er nach dem Sintern keine Oxidschicht aufweist, die das Gussteil schützen könnte. Handhabung und Transport müssen daher für alle Gussteile, die aus diesem Werkstoff bestehen, sorgfältig geplant werden.

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