
Prinzipiell können mit dem HVOF-Verfahren alle Metalltypen mit allen Metall- und Karbid-Typen beschichtet werden, z.B. Wolframkarbid, rostfreier Stahl, Kupfer, Aluminium etc. - besonders gut geeignet ist das Verfahren jedoch für Karbidbeschichtungen.
Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Dazu gehört auch eine speziell entwickelte Beschichtung, die für Trinkwasser zertifiziert ist.
Aufgrund der dem Verfahren innewohnenden Vorteile können HVOF-Beschichtungen in Schichtstärken von 0,05 - 2,0 mm aufgebracht werden .
Typische Schichtstärken liegen im Bereich zwischen 0,05 und 1,0 mm.
Die Skizze auf der linken Seite zeigt einen Querschnitt durch eine thermische Spritzbeschichtung.
Der Grund für die häufig erhebliche Verlängerung der Lebensdauer liegt im hohen Karbidanteil in der Beschichtung, der bis zu 90% betragen kann. Wolframkarbid hat eine Härte von ca. 2200 HV5 – typische Verschleißpartikel wie z.B. Quarz/Sand haben eine Härte von ca. 12-1500 HV5.
Im Vergleich dazu liegt die Härte die sich aus verschiedenen Wärmebehandlungs-verfahren (Härtung) ergibt, bei 700–800 HV5, was bedeutet, dass die Verschleiß-festigkeit wesentlich niedriger ist.